Stadtgeschichte

Vom antiken Lauriacum zur mittelalterlichen Stadt Enns



Steinkiste und menschliche Knochen (Foto: Museum Lauriacum, Bildarchiv)


Zur Zeit des hl. Severin, der am 8. Jänner 482 gestorben ist, hat sich die Bevölkerung von Lauriacum in das Legionslager zurückgezogen, dessen Mauern Schutz vor Überfällen boten. Der in der Lebensbeschreibung dieses Heiligen erwähnte Constantius von Lauriacum ist der einzige namentlich bekannte Bischof an der österreichischen Donau in der Spätantike.
In der Überlieferung über den Aufenthalt des Wormser Bischofs Rupert um 696 in Lauriacum wird die Siedlung wie dessen Bischofsstadt Worms und Regensburg, die Hauptstadt des Herzogtums Bayern, als civitas („Stadt“) bezeichnet, was auf eine größere Bedeutung des Ortes schließen lässt. Kurze Zeit danach verwüsteten die Awaren das Gebiet an der Enns.

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